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Großschadensübung in der Gemeinde Desselbrunn

Nach ca. einjähriger Vorbereitung wurde am 10.10.2015 eine Großschadensübung in der Gemeinde Desselbrunn – organisiert von der FF Windern – durchgeführt!

Nach ca. einjähriger Vorbereitung wurde am 10.10.2015 eine Großschadensübung in der Gemeinde Desselbrunn – organisiert von der FF Windern – durchgeführt!
Als Übungsszenario wurde ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem LKW mit Gefahrengut sowie einem Autobus dargestellt. Nach einem angenommenen Zusammenstoß im Kreuzungsbereich lagen beide Fahrzeuge beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Graben. Der gesamte Einsatz wurde in 3 Abschnitte (Bus, LKW und Brandschutz – mit jeweils einem Abschnittseinsatzleiter – unterteilt) wobei jeder Teilbereich spezielle Schwerpunkte zu bewältigen hatten. Neben neun Feuerwehren mit insgesamt 122 Mann und 17 Fahrzeugen sowie 6 Rettungswagen mit 18 Sanitäter und einem Notarzt beteiligte sich auch die behördliche Einsatzleitung an der Übung, baute den Katastrophenstab auf und nutzte die Übung auch als Stabsübung um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Eine schwer verletzte sowie eine tote Person mussten aus dem Gefahrenstoffe LKW geborgen werden. Als erstes wurde die Unfallstelle – in Abstimmung mit dem GSF Puchheim –  großräumig abgesperrt, ein Atemschutztrupp erkundete die Lage und stellte die Gefahrennummer fest. Die Menschenrettung beim LKW war nur mit schwerem Atemschutz möglich. Das Abdichten der Leckage an den LKW Tanks musste mit Vollschutzanzügen durchgeführt werden!

Beim „Übungseinsatz Bus“ mussten insgesamt 29 Personen auf dem Fahrzeug befreit werden.
16 Un- bzw. leicht verletzte, 9 schwer verletzte und 2 tote Personen mussten – teilweise mit dem hydraulischen Rettungsgerät – aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Beide Unfallstellen wurden aufgrund des Gefahrenstoffes ständig mit einem Explosiometer überwacht.

Alle am Unfall beteiligten Personen wurden anschließend den Einsatzkräften vom Roten Kreuz übergeben.

Weiters wurde – aufgrund des Gefahrenstoffaustritts – eine Evakuierung der angerenzenden Siedlung durchgespielt. Für diese Aufgabe wurde ein behördlicher Stab eingesetzt.
Mit Frau Bürgermeister Hille und Amtsleiter Schwed an der Spitze kümmerten sich weitere Gemeindevertretung in Abstimmung mit der Feuerwehr- und Rettungseinsatzleitung um die Organisation.

Nach ca. 1,5 Stunden konnte das Übungsziel erreicht und die Übung somit beendet werden.

Anschließend fand eine ausführliche Übungsbesprechung mit allen Gruppenkommandanten und Übungsbeobachtern statt, wo alle Vorgänge analysiert wurden!

Folgende Mittel waren an der Übung beteiligt:

2 RLF, 2 TLFA, 1 LFA, 2 LFB, 3 KLF, 1 LAST, 3 KDO, 1 SRF, 1 GSF, 1 ASF

mit insgesamt 122 Mann.

6 SEW
mit insgesamt 18 Rettungssanitätern

1 Notarzt

5 Personen im Stab der behördlichen Einsatzleitung