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Einsätze

Mondseeberg: Feuerwehren verhindern Waldbrand

Christian Stoxreiter zur √úbersicht

Am Dienstag, 30.04.2024 wurden drei Feuerwehren zu einem brennenden ‚ÄěForwarder‚Äú mitten im Wald auf den Mondseeberg alarmiert. Der umfassende Einsatz der Feuerwehren Zell am Moos, Haslau und Tiefgraben konnte einen Waldbrand verhindern.

Fehlendes Handynetz verhindert Notruf

Als die ersten Flammen f√ľr den Waldarbeiter sichtbar wurden, versuchte der Lenker des landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugs (Forwarder) die Feuerwehr mit Handy zu alarmieren. Da im dichten Waldgebiet kein Handynetz vorhanden war, startete der Lenker erste L√∂schversuche mit Wasserflasche und Jacke. Nachdem diese Versuche zu keinem L√∂scherfolg f√ľhrten, rannte der Lenker quer durch den Wald den Hang hinunter, um von seinem Auto einen Feuerl√∂scher zu holen. 

Trotz Extremeinsatz durch Waldarbeiter ‚Äď Kein L√∂scherfolg

Der Waldarbeiter kletterte den Hang mit dem Feuerl√∂scher unter dem Arm wieder hinauf und versuchte den Fahrzeugbrand weiter zu bek√§mpfen. Trotz dem extremen k√∂rperlichen Einsatz bei den L√∂schversuchen, konnte der Lenker das Durchz√ľnden des Forwarders nicht verhindern. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Minuten lief der Lenker zu seinem Auto und fuhr aus dem Wald hinaus, bis ein Notruf m√∂glich wurde.

Löschangriff der Feuerwehren zeigt rasch Wirkung

Die Feuerwehren Zell am Moos und Haslau wurden um 10.25 Uhr mit dem Einsatzstichwort ‚ÄěBrand Traktor im Freien‚Äú alarmiert. Nach gut 15 Minuten Anfahrt trafen die ersten Einsatzkr√§fte beim lichterloh brennenden Forwarder ein. Aufgrund des zus√§tzlichen Wasserbedarfs und nachdem der Einsatzort im Gemeindegebiet von Tiefgraben lag, wurde die Feuerwehr Tiefgraben nachalarmiert. Der Brand wurde mit einem Wasser- und Schaumangriff von mehreren Atemschutztr√§gern gel√∂scht. Die L√∂schwasserversorgung konnte durch Pendeln der Tankl√∂schfahrzeuge von einem Oberflurhydranten in der N√§he des Aussichtplatzes am Mondseeberg sichergestellt werden. 

Die 55 Einsatzkr√§fte der Feuerwehren r√ľckten nach rund 2,5 Stunden ein.

Quelle: C. Stoxreiter, AFKDO Mondsee

Fotos:  Stoxreiter/Obauer