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Übung und Ausbildung

Unterach: Groß angelegte Personensuche als Übung: 84 Einsatzkräfte trainieren die Vermisstensuche

Christian Stoxreiter zur Übersicht

Nach einem simulierten Gewitterereignis fand am Freitagabend, 10. April 2026, eine umfangreiche Personensuchübung statt. Mehrere Feuerwehren, die Polizei, die Feuerwehrdrohnengruppe sowie Suchhunde trainierten das koordinierte Vorgehen bei vermissten Personen im Gelände.

Mehrere Personen nach Gewitter vermisst

Angenommen wurde eine Alarmierung nach einem Gewitter: Eine vierköpfige Wandergruppe galt im Bereich Eisenau als vermisst, nachdem sie beim Abstieg in starkem Unwetter voneinander getrennt worden war. Parallel dazu wurden vier Kinder als abgängig gemeldet, die sich im Freizeitgelände beim Versteckspiel aus Angst vor dem Gewitter weiter zurückgezogen hatten.

Mensch, Hund und Drohnen gemeinsam erfolgreich

Im Übungsverlauf wurden Suchabschnitte gebildet und das Gelände systematisch abgesucht. Da in beiden Lagen keine Handy-Ortung angenommen wurde und kein Hubschrauber zur Verfügung stand, lag der Schwerpunkt auf bodengebundener Suche, dem Einsatz von Drohnen zur Lageerkundung sowie der Unterstützung durch Suchhunde.

An der Übung beteiligten sich insgesamt 84 Einsatzkräfte. Eingesetzt wurden u. a. mehrere Feuerwehren, die Drohnengruppe des Abschnitts Mondsee, Suchhunde des Rettungshundeverbands Österreich sowie die Polizei. Ziel war es die Zusammenarbeit, Abschnittsbildung, Stabsarbeit, Kommunikation und Suchstrategie unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.

Der Übungsleiter von der FF Unterach, Walter Höllermann, bedankte sich bei den Teilnehmern: „Ein großes Dankeschön an aller Teilnehmer für die professionelle Übungsabarbeitung und ein Danke die Übungsplaner Patrick Mayer und Clemens Binder für die realistische Übung!“

Beteiligte Organisationen:

  • FF Unterach, FF Au-See, FF Buchenort, FF Steinbach
  • Drohnengruppe des Abschnitts Mondsee (Drohnen Oberwang, Oberhofen, St. Lorenz)
  • Suchhunde des Rettungshundeverbands Österreich
  • Polizei Unterach

Nach Übungsende fand im Feuerwehrhaus der FF Unterach eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Dabei wurden Abläufe, Funk- und Führungsstruktur sowie die Einbindung technischer und tierischer Suchmittel besprochen.

 

Fotos: Neuhauser/Schabelreiter/Stoxreiter